22. Juni 2026, Dobistowa Camping – Hel, 154 km
Der Stellplatz die vergangene Nacht war sehr schön. Wir waren alleine und die Ruhe war entsprechend und Natur pur. Wir starten unsere heutige Reise 10:30 Uhr. Es ist ein bisschen schwierig durch das schmale Tor auf die rechtwinkelige dahinter liegende enge Straße zu gelangen. Aber wir schaffen es mit unseren 7,70 Metern Fahrzeuglänge.
Entlang geht es auf der Nehrung zwischen Ostsee und Stillem Haff. Danach geht es ein bisschen auf Südkurs bis wir 11:30 Uhr die Weichsel überqueren. Kurz vor 12:00 Uhr erreichen wir unseren kostenfreien Parkplatz östlich der Altstadt von Danzig.
Wir beginnen unseren Besuch der Stadt Danzig, eine ehemalige Hansestadt. Nach 10 Minuten schon sind wir am Fluß Motawa, der die Altstadt begrenzt und mit seinen Armen durchschneidet. Wir biegen nach rechts und sehen die Marina in der ich 2018 im Juli festgemacht hatte. Damals hatte hier meine Segelreise in Polen geendet und ich habe ausklariert, um weiter nach Königsberg/Kaliningrad (RUS) zu segeln. Da werden Erinnerungen wach. Also machen wir gleich mal halt an einem Terrassen- Café mit direkten Blick auf den Kern der Altstadt.
Weiter geht es an der Kaianlage bis zur Drehbrücke über die wir in die richtige Altstadt gelangen. Durch diese Brücke bin ich am 14.Juli 2018, 6:45 Uhr Richtung Königsberg. Ich erinnere mich, wenn man den Fluß weiter Richtung Ostsee fährt kommt man an den Werften von Danzig/Gdansk vorbei, wo einst Lech Walesa als Gewerkschaftsboss und Elektriker auf der Werft mit seiner Solidarnoc den Umbruch in Polen eingeläutet hat.
Weiter den Fluß Richtung Ostsee kommt dann rechts die Westerplatte wo der deutsche Kreuzer „Schleswig Holstein“, eigentlich ein als Kadettenschulschiff dienendes Linienschiff, am 1.September 4:45 Uhr das Feuer auf die Westerplatte und die dort befindliche Garnison der Polnischen Armee eröffnete. Der Angriff und die Besetzung Polens durch die Deutsche Wehrmacht nahm ihren Lauf…. Aber die Westerplatte besuchen wir nicht, ist zu weit und das würde unser Zeitbudget sprengen.
Vielmehr überqueren wir die Drehbrücke und dringen in den Kern der Altstadt vor. Es ist viel Betrieb. Nach den Reisegruppen die unterwegs sind zu urteilen, muß gerade ein oder auch zwei Kreuzfahrtschiffe in Danzig festgemacht haben.
Wir laufen zum Krantor und dann biegen wir auf den langen Markt ein. Wir besichtigen die Marienkirche. Sie ist wohl eine der größten gotischen Backsteinkirchen (der Welt?) mit einer tollen Orgel im Inneren. Am Ende des langen Marktes steht das Große Zeughaus. Im 15. Jahrhundert erbaut, mutet es Niedrländisch an, wie eigentlich alle Häuser um den langen markt herum.
Beeindruckend ist auch das Rechtstädtische Rathaus, ebenfalls ein imposantes Backsteingebäude, erbaut im 15. Jahrhundert. Ja, rechtsstädtisch ist richtig, wir sind in der Rechtsstadt.
Nach 3 Stunden Wanderung durch die Rechtsstadt sind wir platt. Es ist inzwischen fast 15:00 Uhr und wir essen eine leckere Pizza in einem Straßenrestaurant. Alsbald bewegen wir uns zurück zu unserem Landschiff.
15:30 Uhr treten wir unsere Weiterfahrt zur Halbinsel Hel an. Dummerweise kommen wir in den Berufs- und Pendelverkehr der naheliegenden Städte Sopot und Gdingen. 17:30 Uhr erreichen wir Wladislawowo, den Eingang zur Halbinsel Hel. Kurz nach 18:00 Uhr erreichen wir unseren Stellplatz im Ort Hel.
Wir stehen hier neben Leuten aus Schleswig- Holstein, ebenfalls Rentner und kommen ins Gespräch. So vergeht der Abend bis fast Mitternacht.
23. Juni 2026, Hel, Hafentag und Fahrradtour
Früh werden wir gegen 7:30 Uhr durch das Gegacker der Polen an den Campern schräg gegenüber geweckt. Aber nach einer halben Stunde ist wieder Ruhe und wir schlafen dann bis 9:00 Uhr. Über Nacht hat es sich schön herunter gekühlt. Das Frühstück im Freien, vor dem Camper ist daher angenehm.
Gegen 10:00 Uhr sitzen wir auf die Fahrräder auf und radeln los. Unser erstes Ziel ist der Leuchtturm von Hel. Dahin kommen wir vorbei an den ersten Küstenartilleriestellungen. Ich war ja schon am 10. Juli 2018 hier und da weis ich das uns noch viele solche Artilleriestellungen erwarten. Unsere Fahrt geht um die Spitze der Halbinsel Hel herum, dann später ins Innere der Halbinsel. Es geht durch den Wald bis wir dann am Leuchtturm sind. Der ist wegen Renovierung geschlossen.
Wir radeln weiter bis zu einem weiteren Geschützbunker. Der ist nach einem polnischen Kapitän benannt. Den Namen habe ich gegoogelt aber vergessen. Eines war interessant: Er war in Gefangenschaft und als er zurückkam, nach dem 2. Weltkrieg diente er wieder in der polnischen Armee. Bis 1953 ging das gut, dann wurde er in Sowjetische Gefangenschaft genommen und wegen Spionagevorwürfen hingerichtet. Tja, so ist das mit dem Krieg. Der Krieg nützt niemanden, alle verlieren.
Wir radeln zum Küstenverteidigungsmuseum. Es sind 4 km bis dahin. Wir besuchen die Ausstellung die rund um eine Küstenartilleriestellung angeordnet ist. Hier war eine Riesenkanone installiert. Die hat aber nur 2 Probeschüsse abgegeben und wurde dann demontiert und an dem Westwall am englischen Kanal aufgestellt und genutzt. Ähnliche Artilleriestellungen mit selbigem Kaliber gab es in Dänemark nahe Hirtshals und in Norwegen nahe Kristiansand. Mit. Diesen beiden Stellungen konnte das Skagerrak abgedeckt werden. Die Dänische und Norwegische Stellung habe ich schon besichtigt, die in Polen nun auch. Es fehlt nur noch die am Westwall.
Zurück zur Ausstellung, die war sehr interessant. Von Nachteil war nur, dass alle Beschriftungen und Erklärungen in Polnisch sind. Wir hätten ja auch einen Audioguide mieten können, aber mit Kopfhörern rumlaufen ist auch blöd. Auf jeden Fall haben wir viel über die Polnische Kriegsmarine und Luftwaffe gesehen.
Gegen 14:00 Uhr radeln wir zurück zu unserem Wohnmobil. Unterwegs machen wir noch an der Gaststätte „Kutter“ halt und essen Heringstatar.
Bis zum Abend ruhen wir uns aus. Die kleine Fahrradtour von 10…12 km hat uns wieder geschafft. Die Hitze hat uns zugesetzt.
Wir beenden den Tag mit einem Abendspaziergag zum Hafen und der Marina, wo ich im Jahr 2018 im Juli mit der All Right 2 gelegen habe. Das ist schon wieder 8 Jahre her.
Morgen soll es weiter gehen bis Leba zu den Wanderdünen.
24. Juni 2026, Hel – Leba, 110km
Wir sind schon vor 8:00 Uhr auf den Beinen. Der frühe Vogel fängt dem Wurm! Nach unserem Frühstück in der Morgensonne fahren wir los, Richtung Leba.
Unser erster Stop ist schon nach 10 km in Kusniza, dem früheren Kusfeld als es noch Deutsch war. Es ist ein kleines Örtchen, eigentlich ein Fischerdorf. Grund für unseren Stop ist, ich war im Jahre 2018 am 11. Juli im Hafen mit unserer Segelyacht. Wir machen eine schnelle Runde zum Hafen, der Kirche und wieder zurück zu unseren Camper. Unterwegs sehen wir am Strand Surver. Es scheint ein Surver Paradies zu sein. Mehrere Surfschulen reihen sich aneinander.
Nächster Stop ist Wladilawowo, früher Großendorf. Auch hier war ich am 9. Juli 2018 mit der Yacht. Wladislawowo ist alles andere als sehenswert. Es ist gekennzeichnet durch einen riesigen Fischereihafen. Damals, als ich mit der All Right 2 hier war habe ich in meinem Logbuch geschrieben: Wegen der vielen Fischereischiffe haben sich die Fische aus der Ostsee aus Respekt verzogen!
Wir machen noch einen Umweg zum Haus der Fischer. Es ist ein Erholungsheim für Fischer, erbaut in den fünfziger Jahren. Es ist gekennzeichnet durch einen riesigen Aussichtsturm. 2018 habe ich den bestiegen. Heute, bei unserem Besuch ist er wegen Renovierung geschlossen.
Nachdem wir in Wladislawowo im LIDL Supermarkt noch eingekauft haben , fahren wir weiter Nonstop bis Leba. 14:00 Uhr landen wir hier an. Alles kommt mir bekannt vor, War ich doch zwei Tage hier am 7. und 8 Juli 2018 auf meiner Reise gegen den Uhrzeigersinn durch den finnischen Meerbusen.
Bei der Anmeldung überbrücke ich die mangelnden Englischkenntnisse des Hafenkapitäns mit Russisch. Er ist Ü 60 und kann sich der Russischen Sprache noch bedienen.
Der Stellplatz für Wohnmobile direkt am Yachthafen ist wunderschön. Wir schauen direkt auf die Anleger.
Am Nachmittag wandern wir zum Strand, baden in der Ostsee, den Abend beenden wir mit BBQ.
25. Juli 2026, Leba, Fahrradtour zu den Wanderdünen
Heute steht Fahrradfahren an. Zu den Wanderdünen sind es 8 km! Immerhin…
10:00 Uhr endlich geht es los. Noch ist es nicht so heiß. Wie geschrieben es sind so 8 km dahin. Nach zwei km fragt Moni ob wir das Fahrradschloß mithaben. So ein Shit, natürlich nicht. Moni fährt weiter Richtung der Dünen, ich zurück zum Wohnmobil. Dadurch werde ich heute auf 4 km Plus kommen. Nach einer halben Stunde bin ich wieder bei Moni, die am Eingang zum Nationalpark wartet. Sie hat kein Geld. Das Portemonnaies ist bei mir im Rucksack. Mann sind wir schön blöde. Ich reg mich erst mal auf und dann wieder ab.
Gegen 11:30 Uhr dann sind wir endlich an den Dünen. Die heißen Lacka Dünen, weil sie einst das Dorf Lacka begraben haben. Der Wind hier weht vorwiegend aus West und die Dünen wandern somit nach Ost. Die Wanderung der Dünen, das heißt die Sandbewegung setzt ein bei ungefähr 18 Km/h Windgeschwindigkeit. In Knoten etwa bei 9…10 ktn.
Wir schließen also unsere Fahrräder an und ziehen die Schuhe aus. Nun beginnt die Wanderung im heißen Sand. Leute sind schon genug unterwegs, aber wir bekommen auch mal freie Sicht für uns, um zu fotografieren.
Nach 12:00 Uhr sind wir oben und können auf die Ostsee sehen aber auch auf einen See im Hinterland. Auch von hier oben sehen wir auf der Ostsee einen Polnischen Windpark, eine riesige Windkraftanlage… Irrsinn. Gut, dass wir unsere All Right 2 verkauft haben. Bald ist kein Platz mehr für Segelboote auf der Ostsee.
Und Moni treibt an, wir müssen noch über die Dünen zur Ostseeküste wandern. Wir haben kein Badezeug mit und so können wir nur unsere Beine im Ostseewasser abkühlen. In Deutschland, ich meine im Osten hätten wir uns nackt in die erfrischenden Fluten gestürzt, aber in Polen wagen wir es nicht. Die sind sicher ob ihres Glaubens zu prüde. Wir wollen ja auch nicht zum öffentlichen Ärgernis werden.
Und wir treten irgendwann die Rückfahrt an. Die Fahrt ist angenehm, führt sie doch auf einer alten Betonstraße aus Adolf‘s Zeiten durch den Dichten Wald. Unterwegs ist eine Gaststätte. Wir löschen unseren Durst und essen Piroggen mit Dorsch- und Lachsfüllung.
Weiter geht es nach Leba in den Ort, nur der hat nichts zu bieten als eine weitere Stelle zur Biereinnahme.
Zurück am Wohnmobil gibt es eine Siesta und Essen, das wichtigste im Rentnerleben.
Bevor das Fußballspiel Deutschland – Ecuador beginnt unterhalten wir uns noch mit Camper- Nachbarn aus Kassel.
26. Juli 2026, Leba – Ustka/Stolpmünde – Darlowo/ Rügenwalde, 110km
Von Leba fahren wir früh los und wollen in Ustka Halt machen. Und so machen wir das. Gegen Mittag, 12:00 Uhr sind wir in Stolpmünde. Wir machen auch hier den Stop, weil ich auf dem Seeweg 2018 hier angelegt habe.
Erst mal heben wir Probleme einen Parkplatz zu finden, aber Nacht einigen Fehlversuchen finden wir einen Längsanleger. Aber es dauert am Parkautomaten. Entweder ich bin unfähig oder die Prozedur des Bezahlen ist einfach zu kompliziert. Aber am Ende klappt es.
Wir wandern durch die Stadt. Wir besichtigen wie immer eine Kirche. Und dann was neues, Moni kauft sich ein schwarzes Sommerkleid. Sie bereitet sich auf ihre Teilahme an einer Beerdigung eines früheren Kollegen vor.
Wir wandern bis vor zum Moleneingang. Links sehen wir den Hafen wo ich einst, 2018 angelegt hatte. Der SAR Kreuzer ist ein markanter Punkt, an den ich mich als EX – Segler erinnere. Irgendwann stehen wir an der Laterna Morska, dem Leuchtturm. Die Drehbrücke ist auf. Ob sie wieder schließt ist uns unklar. Hier wird an den Molen gebaut.
Wir finden ein nettes Schattiges Restaurant und essen Pizza. Dann geht es zurück zum Wohnmobil und wir fahren weiter nach Rügenwalde. 14:30 Uhr sind wir da.
Wir bauen uns auf und es ist heiß. Aber wir haben ein schattiges Plätzchen. Da sind es nur 40°C minus 3°C… Ha Ha.
Wir laufen zum Strand. Aber es ist schrecklich. Zu viele Menschen, zu warm und das Wasser hinter den Wellenbrechern trübe. Aber wir haben uns im Wasser wenigstens ein wenig runter gekühlt.
Auf dem Rückweg zum Wohnmobil sind wir beeindruckt welcher Kitsch und Unsinn an den Buden zum Verkauf auf die Urlauber wartet. Na wir kaufen lieber einen Korb Erdbeeren
27. Juli 2026, Darlowo/ Rügenwalde – Rewal / Rewahl, 152 km
8:00 Uhr schon sind wir auf den Beinen. In der Nacht lies es sich schlafen. Gestern waren 40°C, in der Nacht ging die Temperatur wohl auf 18…20°C runter. Mit dem Frühstück sind wir gegen 9:00 Uhr fertig. Ich bereite die Fahrräder vor. Das heißt Luft aufpumpen, Moni’s Vorderrad läßt Luft. Gott sei Dank habe ich einen elektrischen Kompressor an Bord.
Während ich bei meinem Besuch in Rügenwalde in 2018 nur an der Küste im Vorort war, radeln wir dieses Mal nach Darlowo rein. Rügenwalde ist in Deutschland eigentlich nur durch die Wurst mit der Mühle bekannt. Diese Mühle habe ich schon 2018 nicht gefunden. Ist ja auch Quatsch. Eine Windmühle gab es nie, aber Erwähnung findet am Schloß von Rügenwalde, dass das Schloß neben einer Wassermühle errichtet wurde.
Wir radeln also rein nach Rügenwalde, ca 4…5 km entfernt von unserem Stellplatz. Wir haben noch Zeit, das Schloß öffnet erst 10:00 Uhr. Wir besuchen als erstes die Marienkirche von Rügenwalde. Ein monumentaler Bau aus Backstein. Eigentlich zu groß für Rügenwalde. Aber die Monumentalität ist gerechtfertigt. Die Kirche ist zugleich das Mausoleum von König Eric von Dänemark, Schweden und Norwegen und der Kronprinzesin Elizabeth, so steht es auf einer Tafel.
Die Kirche ist auch insoweit interessant, als das nicht alles Deutsche weggewischt wurde. Außen an der Kirchenwand und davor lauter alte deutsche Grabsteine. Eine Inschrift erinnert: „An dieser Stelle befand sich vor vielen, vielen Jahren ein Kirchhof. Die Namenlosen Toten ruhen in Frieden. heute stehen hier Grabdenkmäler von den ehemaligen Friedhöfen in Rügenwalde, Zizow, Barkzwitz, Borkow, Damshagen, Pirbstow… Die Zeit hat Schaden der Zerstörung und des Vergessens hinterlassen. Aber stärker als Grabstille ist das Gedenken, das in den Herzen lebt…“
Wir fahren weiter über den Marktplatz. Ein richtiger deutscher Marktplatz, so wie man ihn sich vorstellt. An der einen Seite steht das Rathaus.
Weiter geht es zum Schloß. Es ist das Schloß der pommerschen Herzöge. Es geht zurück auf das 14. Jahrhundert. Hier wurde der berühmteste Bürger von Rügenwalde/Darlowo geboren und verbrachte die letzten 10 Jahre seines Lebens hier: König Erik von Dänemark, Schweden und Norwegen.
Das Schloß wurde im 2 Weltkrieg nicht zerstört, so lebte die Ausstellung gut erhalten und später von den Polen überarbeitet und restauriert weiter. Eine wirklich imposante und interessante Ausstellung. Wir besuchen die Hauptausstellung und den Hexenfolterkeller, dann steige ich den Turm hinauf, 102 Stufen, 60 Meter hoch. Die Aussicht war nich so spektakulär, kann man doch nur durch kleine Fenster schauen.
An der Marienkirche stand geschrieben, dass sie das Mausoleum von König Eric sei. Der Sarkophag des Königs und die Sarkophage seiner Angehörigen befinden sich aber wohl unter dem Schloßturm. Sei es wie es sei, es ist interessant wie Ländereien in der Vergangenheit mal Schwedisch/Dänisch/Norwegisch, mal Polnisch und mal Deutsch waren… alles ist vergänglich und das Völkerrecht mit seinen unveränderlichen und veränderlichen Grenzen ist wohl erst später erfunden worden.
Noch einmal zurück zu König Eric vorn Dänemark,Schweden und Norwegen. Er war eigentlich nur ein Neffe von Margarete der 1. Die gründete den Skandinavischen Bund, um Skandinavien zu einen und zu verteidigen. Als ihr Mann starb und später auch der Sohn gab es keinen Nachfolger und die Margarete machte ihren Neffen zum König und war dann selber Regentin auf Lebzeit. Sie war eine intelligente Herrscherin an der sich heutige Politiker und Möchtegernherrscher ein Beispiel nehmen sollten.
Wir fahren zurück zum Wohnmobil und beenden den Aufenthalt in Rügenwalde. Es geht weiter nach. Rewal/ deutsch Rewahl.
150 km sind es bis dahin. In unserem klimatisierten Wohnmobil ist es auszuhalten. Draußen sind 42°C, so die Anzeige.
Wir finden unseren Stellplatz in Rewal nach einigen Versuchen. Der Platz ist schattig und scheint eine gute Wahl.
Rewal ist ein alter bekannter Ostseebadeort. Also wandern wir zum Strand und kühlen uns in der Ostsee ab. Viel Betrieb ist hier am Strand und es gibt wenig schöne Menschen zu sehen.
DenStrandgang beenden wir mit Bier und Limonade. Moni trinkt seid ihren Magenbeschwerden nur noch Limonade. Mal sehen wie lange sie durchhält.
Den Abend verbringen wir im Restaurant California. Es ist unser Abschiedsabend von Polen. Und es gibt Wein zum Essen. Morgen geht es nach Hause.
28. Juli 2026, Rewahl (PL) – Gustow (D), 250 km
Es geht nach Hause, nach knapp 3 Wochen. Wir entscheiden uns über Diwenow, Swinemünde und über die Insel Usedom zu fahren. Darüber gibt es nicht viel zu berichten.
Wir haben unser Wohnmobil nun knapp 3 Wochen diesmal und eine Woche davor im Reiseeinsatz und sind schon über 3000km damit gefahren. Der Mercedes V6 mit Hinterradantrieb läuft super und es macht Spaß dieses Landschiff zu lenken.
Wohnmobil fahren ist dem Segeln ein wenig ähnlich. Du legst früh ab und am Abend legst du im nächsten Hafen an. Dann gibt es einen Anleger. Das tröstet mich …







